Bewegung und Stabilität im Alter

Je älter wir werden, desto langsamer und schwieriger werden unsere Bewegungen. Ältere Menschen sind ab einem gewissen Punkt auf Hilfe bei der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben angewiesen. Assistenzsysteme und intelligente Technologien können sie dabei unterstützen und gleichzeitig dazu beitragen, ihre Mobilität oder sogar ihren aktiven Lebensstil aufrechtzuerhalten.

 

Im Alltag gibt es zahlreiche Situationen, in denen eine Gleichgewichtsaufgabe gleichzeitig mit einer zweiten kognitiven Aufgabe erfüllt werden muss (z.B. in einer fahrenden Straßenbahn stehen und dabei ein Gespräch führen). Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich jedoch die Fähigkeit, das Gleichgewicht unter solchen dualen Aufgabenbedingungen zu halten. Da eine verringerte Gleichgewichtsleistung während Doppelaufgaben (Dual-Tasks) das Sturzrisiko erheblich erhöht und mit Einschränkungen der Mobilität verbunden ist, sind wirksame Interventionsstrategien zur Verbesserung dieser Leistung im Alter von hoher Relevanz.

Effektiv die Beweglichkeit trainieren

Die Mobilität – also das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Gelenken – lässt mit zunehmendem Alter nach. Doch auch jüngere Menschen haben hiermit bereits immer häufiger Probleme: Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Häufig nutzen wir – gerade in unserer technisierten, modernen Gesellschaft – unseren Körper nicht mehr so wie unsere Vorfahren. Wir schöpfen unseren Bewegungsradius und unsere Gelenkbeweglichkeit nicht vollständig aus, sitzen überwiegend am Arbeitsplatz, im Auto, fahren Rolltreppe und Aufzug, anstelle unseren Körper auch für intensivere Belastungen zu nutzen. Ohne gezieltes Training bildet sich die Muskulatur des Menschen zurück, das Bindegewebe verklebt und die Beweglichkeit von Gelenken und Wirbelsäule nimmt ab. Wir „rosten“ förmlich ein, wenn wir unseren Bewegungsapparat im Alltag nur unzureichend benutzen. Ein ausgleichendes Training ist daher unbedingt empfehlenswert, damit unser Körper beweglich und geschmeidig bleibt.

 

Kopf drehen

Die Schülerinnen und Schüler entspannen mit dieser Übung durch das Drehen des Kopfes ihren Nackenbereich.

Bild3

Den Kopf zu beiden Seiten drehen. Das Kinn bleibt dabei immer auf der gleichen Höhe. Die Bewegung langsam und zu beiden Seiten gleich weit ausführen.

Aufwärmen – Schultergelenk

Kreisen und belasten

Mit diesen Übungen werden die Schultergelenke warm. Mithilfe eines Gummibands kann die Belastung erhöht werden.

Bild2

Schultergelenksmobilisation mit Theraband. Schultern rückwärts kreisen gegen den Widerstand des Therabandes. Armkreisen rückwärts bei angewinkelten Ellbogen und gestreckten Armen je rechts und links.

Schultern kreisen: Arme auf Schulterhöhe angewinkelt, 2 x Schultern kreisen rückwärts. Abwechselnd den rechten, dann den linken angewinkelten Arm mit Handfläche nach oben hinter den Kopf führen. Rechter gestreckter Arm einwärts-hoch-rückwärts, auswärts-tief, dito linker Arm.Bild1

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