5 Tipps für die heissen Tage

Die sommerlichen Temperaturen sind wieder da. Zur Freude der einen aber auch als Belastung für andere. Insbesondere für ältere Menschen sind solch hohe Temperaturen eine Herausforderung. Häufig haben ältere Menschen grundsätzlich weniger Durst. Ausserdem kommt dazu, dass viele Medikamente die Ausscheidung von Wasser forcieren.

Nachfolgend ein paar Tipps, die helfen die heissen Temperaturen bestmöglich zu überstehen und eine übermässige Belastung des Organismus zu verhindern:

  1. Direkte Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum vermeiden.
    Als Grundsatz gilt, dass für Senioren einen längeren Aufenthalt in der Sonne möglichst vermieden werden sollten, da hierbei der gesamte Kreislauf großen Strapazen ausgesetzt wird. Insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit ist der beste Aufenthaltsort für ältere Menschen ein Innenbereich, der durch Rollos, Fensterläden oder Vorhänge abgedunkelt werden kann, um die warme Luft nicht eindringen zu lassen. Besser können die Räume abends und am frühen Morgen durchgelüftet werden, wenn die Temperaturen noch etwas niedriger sind.

  2. Aufenthalte im Freien nach Möglichkeit nur am Morgen oder Abend.
    Ist ein Aufenthalt im Außenbereich nicht vermeidbar, so bieten sich die frühen Morgenstunden vor 10 Uhr oder der Abend nach 18 Uhr an. Dabei kommt tatsächlich der UV-Strahlung eine eher untergeordnete Rolle zu, mehr Gefahr droht durch die hohen Temperaturen. Falls doch ein Aufenthalt im Freien notwendig ist, sollte unbedingt an eine Kopfbedeckung gedacht werden, ebenfalls wichtig ist eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

  3. Bei medizinischen Notfällen sofort den Rettungsdienst alarmieren.
    Ein Hitzschlag oder Sonnenstich ist immer ein Notfall und muss umgehend ärztlich versorgt werden. Hier darf nicht gezögert werden! Bis zum Eintreffen des Notdienstes sollte die betroffene Person unbedingt in den Schatten oder nach Möglichkeit in ein kühles Zimmer gebracht werden. Als erste Maßnahme können kühlende Umschläge im Nacken oder Kopfbereich sowie auf den Armen und Beinen hilfreich sein. Auf keinen Fall darf die Idee einer erfrischenden kalten Dusche aufgegriffen werden, da eine akute Gefahr von Kreislaufkomplikationen besteht.

  4. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
    Für ältere Menschen gilt, genauso wie für jüngere, trinken, trinken, trinken. Im Vorfeld sollte mit dem Hausarzt möglichst geklärt werden, wieviel Flüssigkeit individuell vorgegeben wird. Menschen, die. z. B eine ausgeprägte Herzschwäche haben, dürfen nicht unbegrenzt Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesen Fällen kann die empfohlene Flüssigkeitsaufnahme von zirka eineinhalb Litern am Tag aber oft aufgrund der massiven Hitze und des Flüssigkeitsverlustes über das Schwitzen auf bis zu zwei Liter erhöht werden. Dabei sollte die Trinkmenge über den gesamten Tag verteilt werden, um eine gleichmäßige Flüssigkeitsaufnahmen zu gewährleisten.     
       
  5. Auf leichte Kost und regelmäßige Mahlzeiten setzen um vermindertem Appetit zu begegnen.
    Bei älteren Menschen ist häufig ein verminderter Appetit zu beobachten, der sich bei hohen Temperaturen nochmals verstärkt. Leichte Kost, die in drei bis fünf kleine Mahlzeiten aufgeteilt wird, kann hier unterstützen. Ein leichter Salat, gerne auch mit Putenstreifen wie auch Quarkspeisen sind eine gesunde Alternative. Ebenso sind Früchte wie Melonen oder Kompott erfrischend und gut für den kleinen Hunger zwischendurch. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass auf stark gekühlte Getränke ebenso wie auf heiße Getränke oder heiße Suppen verzichtet werden sollte. Für den Körper ist es in der Hitzeperiode ausgesprochen anstrengend, auf diese Extreme entsprechend ausgleichend zu reagieren. Am besten sind zimmer- oder kellerwarme Erfrischungsgetränke oder auch ein warmer, jedoch nicht heißer Tee oder Kaffee. Ein Eis zwischendurch kann allerdings eine köstliche Erfrischung sein und schadet nicht, da die Schmelz- bzw. Aufwärmphase im Mund und nicht erst im Magen geschieht.

                                                                         

Kostenlose Ratgeber

Broschuere herunterladen

Beratung

Wir unterstützen Sie bei der richtigen Wahl Ihrer Betreuung.

margarete stettler

Margaretha Stettler, Geschäftsführerin

Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Beratungsgespräch unter
044 500 46 50 oder
info@hauspflegeservice.ch

News

Sicher im Alter: Gut beraten von der Polizei

Sicher im Alter: Gut beraten von der Polizei

Gut beraten von der Polizei 

Seniorinnen und Senioren sind unterschiedlichen Formen von Kriminalität wie Einbruch & Diebstahl, Betrug und Gefahren im Internet in besonderer Weise ausgesetzt.

Mehr erfahren

Tipps für ein gesundes Leben

Tipps für ein gesundes Leben

Wie schnell wir altern, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftler gehen davon aus, dass vor allem eine bessere medizinische Versorgung, der steigende Zugang zu sauberem Wasser, eine bessere Ernährung und der Rückgang tödlicher Erkrankungen dabei eine größere Rolle spielen.

Mehr erfahren

Demenz, Alzheimer

Demenz, Alzheimer

Alzheimer ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung des Gehirns, die hauptsächlich bei älteren Menschen auftritt. Sie wurde erstmals vom deutschen Arzt Alois Alzheimer im Jahr 1906 beschrieben.

Mehr erfahren