Bewegung und Sport im Alter

Für Bewegung ist es nie zu spät, sagen Mediziner, denn Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter profitieren von einem gezielten Bewegungstraining. Wer möchte nicht fit im Alter sein?

Sport für Senioren entwickelt sich deshalb gerade zu einem Trend. Wenn Sie selbst mit Seniorensport beginnen, starten Sie am besten Schritt für Schritt: 

  • Informieren Sie sich: Fragen Sie Ihren Haus- oder Facharzt, worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich mehr sportlich betätigen wollen.
  • Haben Sie Spass: Suchen Sie sich einen Sport für ältere Menschen aus, zu dem Sie wirklich Lust haben.
  • Lassen Sie sich anleiten: Beginnen Sie langsam und allenfalls. mit einem Trainer, der Sie anfangs begleitet. In einer angeleiteten Sportgruppe sind Sie sehr gut aufgehoben.
  • Dranbleiben: Seien Sie diszipliniert und hören Sie nicht gleich wieder auf, wenn es anstrengend wird. Probieren Sie im Zweifel lieber etwas anderes aus. Es gibt eine fast unendliche Fülle an körperlichen Aktivitäten im Alter.
  • Kein Leistungssport: Setzen Sie sich keine zu hohen Ziele. Es geht vor allem um Freude an der Bewegung.
  • Achtsam bleiben: Wenn Sie beim Seniorensport Schmerzen verspüren, Schwindel oder Muskelkrämpfe, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und offen darüber sprechen.
  • Pausen einhalten: Achten Sie darauf, sich nach sportlicher Anstrengung auch die notwendigen Pausen zu gönnen.

Expertentipp

„Mit dem Alter verliert jeder Mensch Ausdauer und Energie. Die Muskelkraft lässt nach. Man ist weniger beweglich. Die Liste der Krankheiten, die zum Großteil durchs Älterwerden entstehen, ist lang und reicht von Kopf bis Fuß. Doch auch hier gilt: Von Arthrose über Bluthochdruck bis zu Osteoporose – Sport ist die beste Medizin und Prophylaxe gegen Altersbeschwerden, wobei mit Sport keineswegs Leistungssport gemeint ist. Es reicht, wenn Sie regelmäßig auf schonende Weise in Schwung kommen“.

 

Seniorensport: Im Alter fit bleiben

Beim Thema „Sport für alte Menschen“ reagieren manche Senioren zögerlich. Gerade dann gilt es aber, die Person besonders zu motivieren. 7 Ausreden von Sportmuffeln und 7 wirkungsvolle Entgegnungen:

  • „Ich bin zu alt für Seniorensport“ — Für eine angemessene sportliche Betätigung ist man nie zu alt. Und regelmäßiges Training sorgt dafür, dass Sie gesund und fit bleiben.
  • „Ich bin zu müde für Fitnessübungen“ — Gerade eine leichte sportliche Bewegung sorgt dafür, dass Sie hinterher mehr Energie haben, sich wohler fühlen und auch entspannter sind.
  • „Sport interessiert mich nicht“ — Es gibt so viel Abwechslung, wenn Sie den Begriff „Sport“ etwas weiter fassen: Spazierengehen, Wandern, Radfahren, Gärtnern, Tanzen, Schwimmen.
  • „Ich habe keine Zeit für Rentnersport“ — Routine hilft! Es sind nur ein paar Minuten täglich, die Sie aufbringen müssen — und die sind immer drin.
  • „Das Wetter ist zu schlecht für Sport“ — Sie müssen ja nicht bei Regen spazieren gehen. Wie wäre es stattdessen mit ein wenig Gymnastik zuhause?
  • „Ich habe Angst, mir beim Seniorensport wehzutun“ — Dieses Risiko können Sie verringern, indem Sie die sportliche Aktivität an Ihr Leistungsniveau anpassen. Trainieren Sie schrittweise und zu Beginn und am Ende immer mit Dehnübungen.
  • „Ich mag keine Senioren-Sportgruppen“ — Sie können auch allein Sport treiben, z. B. spazieren gehen oder joggen, schwimmen oder Radfahren. Allerdings hat der Sport in der Gruppe auch noch einen Vorteil: Sie lernen andere Menschen kennen!

„Wenn Sie lieber auf dem Sofa liegen, als sich zu quälen, sind Sie kein Faulpelz, sondern ein „ganz normaler Mensch“. Kein Lebewesen verschwendet Energie, ohne dass es einen Nutzen davon hat. Diesen Nutzen müssen sie sich schaffen, wenn Sie mehr Bewegung in Ihr Leben bringen wollen. Das wird Ihnen helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden. Deshalb lautet der Grundsatz Nummer eins: Versuchen Sie, das zu tun, was Ihnen Spaß macht. Da klingt etwas banal, ist aber der einzige Weg, um auch langfristig dranzubleiben.“

Pflegeberatung und Pflegekonzept zur optimalen Pflege oder Betreuung älteren Menschen.

Die Pflegeberatungs-Dienstleistung des Hauspflegeservice zeigt Ihnen Möglichkeiten und Alternativen für die Betreuung älterer Menschen und Demenzerkrankten auf. Bei der Beratung profitieren Sie vom enormen Fachwissen der bestens ausgebildeten  Pflegespezialisten und der vieljährigen Erfahrung von Hauspflegeservice. Die neutrale Experten-Beratung können Sie auch als Einzelleistung* beziehen und erhalten damit umfassende Grundlagen zu Lösungsmöglichkeiten. Die Pflegeberatung bezieht eine umfassende, systemische Sicht. Dies führt zu optimalen Betreuungs- und Pflegelösungen.

  • Analyse und Planung der optimalen Pflege- und Betreuungs-Situation für ältere Menschen
  • Abklärungen und Einbezug der Leistungen und Wünsche der Angehörigen
  • Abklärungen, Einbezug und Koordination von anderen Leistungserbringern wie Spitex, Hausarzt, Spital etc.
  • Beratung in der Pflege- Infrastruktur und ev. Anpassungen im Wohnumfeld
  • Schulung von Klienten und bei Bedarf deren Angehörigen
  • Abklärungen und Einbezug des Administrationsarbeiten
  • Aufzeigen von Finanzierungspotential der Krankenkasse, den Ergänzungsleistungen und andere Quellen
  • Schriftlicher Bericht mit Dokumentation, Lösungsvarianten und deren Vor- und Nachteile, sowie einer Empfehlung mit Begründung Sie erhalten
  • Einsatzplanung von Seniorpair®

Die Pflegeberatung ist sinnvoll bei:

  • der Analyse von besonders komplexen "Verhältnissen", damit alle Umstände korrekt berücksichtigt werden
  • Pflegesituationen in die Familienangehörige mit eingebunden werden können
  • Analysen von Wohnsituationen unter Einbezug der Betreuungssituation
  • sinnvollem und angepasstem Einsetzen von Hilfsmitteln; Gehhilfen, Alarmsysteme, Sanitäre Installationen
  • *Falls Sie später Betreuungs-Dienstleistungen des Hauspflegeservice beanspruchen, erhalten Sie für die Kosten der Pflegeberatung eine Gutschrift. 

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Margaretha Stettler, Geschäftsführerin

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