Aktuelle Themen rund um die Pflege zu Hause

Das neue Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung ist per 1. Januar 2021 in Kraft getreten.

Betreuende und pflegende Angehörige leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in der Schweiz.

Sind die Angehörigen berufstätig, ist ihre Aufgabe ganz besonders anspruchsvoll, und sie verschärft sich noch, wenn sie sich gezwungen sehen, infolge der Betreuungsarbeit Ferientage zu beziehen oder Lohneinbussen in Kauf zu nehmen. Die Pflege und Betreuung einer demenzkranken Person erfordert eine regelmässige Anwesenheit, denn es gilt vielfältige Tätigkeiten auszuführen, wie Pflegeleistungen, Haushaltsarbeiten, Fahrdienste, Mahlzeitenzubereitung, Unterstützung bei der Pflege sozialer Kontakte und Zeit zur Verfügung haben für Gespräche. Vor diesem Hintergrund und zur Entlastung erwerbstätiger pflegender Angehöriger hat das Parlament am 20. Dezember 2019 dieses neue Gesetz verabschiedet. Was ändert sich mit dem neuen Gesetz für die Angehörigen von demenzerkrankten Menschen?

Ab 1. Januar 2021 ist der Arbeitgeber verpflichtet, seinen Arbeitnehmenden einen bezahlten Urlaub zur Pflege kranker oder verunfallter Familienmitglieder oder Lebenspartnerinnen bzw. Lebenspartner zu gewähren. Der Urlaub beträgt höchstens drei Tage pro Ereignis und maximal zehn Tage pro Jahr.  

Zwar gewährten einzelne Arbeitgeber ihren Arbeitnehmenden bereits einen Betreuungsurlaub zur Pflege von Angehörigen oder Nahestehenden, doch in vielen Unternehmen war diese Möglichkeit nicht vorgesehen. Zudem wurden die Pflegeurlaube nur teilweise bezahlt. 

Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer hat Anspruch auf bezahlten Urlaub für die Zeit, die zur Betreuung eines Familienmitglieds, der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners mit gesundheitlicher Beeinträchtigung notwendig ist; der Urlaub beträgt jedoch höchstens drei Tage pro Ereignis und höchstens zehn Tage pro Jahr. Art. 329 Obligationenrecht!

Ab 1. Januar 2021 wird auch der Anspruch auf Betreuungsgutschriften in der AHV ausgeweitet, damit mehr pflegebedürftige Personen zuhause leben können. Mit dem neuen Gesetz erhalten betreuende Angehörige diese Gutschrift auch dann, wenn die pflegebedürftige Person eine Hilflosenentschädigung leichten Grades der AHV, der IV, der Unfallversicherung oder der Militärversicherung bezieht. Auch Lebenspartnerinnen und Lebenspartner haben Anrecht, wenn das Paar seit mindestens fünf Jahren im gleichen Haushalt lebt. 

Vor der Einführung des neuen Gesetzes erhielten betreuende Angehörige zwar bereits Betreuungsgutschriften, allerdings nur, wenn die pflegebedürftige Person eine Hilflosenentschädigung für mittlere oder schwere Hilflosigkeit bezog. Lebenspartnerinnen und Lebenspartner hatten jedoch keinen Anspruch. 

Herzliche und zuverlässige Betreuung und Pflege zu Hause mit der Seniorenbetreuung von Hauspflegeservice

Lebensqualität im Alter heisst, so lange wie möglich zu Hause wohnen. Das Betreuungs- und Pflegesystem des HausPflegeservice ermöglicht das auf einzigartige Weise. Die modularen Dienstleistungen des HausPflegeService ermöglichen, dass Senioren so lange Sie wünschen zu Hause wohnen können. Dabei werden die Wünsche und Leistungen der gesamten Familie mit einbezogen.

Hauspflegeservice bietet mit über 10 Jahren Erfahrung in der Seniorenbetreuung und mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beste Beratung und Betreuung. 

Mehr Informationen

Wir möchten über Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden

Broschüre downloaden

Broschuere herunterladen

News

So leben Senioren im 2035 in Zürich

Alters-Wohngemeinschaften, mehr Spitex und weniger Pflegebetten: So sollen Seniorinnen und Senioren im Jahr 2035 in Zürich leben Zürcherinnen und Zürcher sollen ihre Individualität auch im Alter behalten können. Dies hat der...

mehr erfahren

Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Das neue Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung ist per 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Betreuende und pflegende Angehörige leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in der...

mehr erfahren

Betrug von Senioren in der Coronakrise

Immer wieder werden ältere Menschen Opfer von Betrügern. Einige Banden suchen sich gezielt Senioren aus, weil sie sie für wehr- oder arglos halten. Die sieben dreistesten Tricks der Abzocker hier...

mehr erfahren

Alzheimer mit Aggressionen umgehen

Oft verändern sich bei Menschen mit Demenz im Verlauf der Krankheit der Charakter und das Verhalten: Zum Beispiel kann sich eine betroffene Person plötzlich über etwas ganz Banales aufregen. Dies...

mehr erfahren

Weniger Wasser im Körper, geringeres Durstgefühl

Der Hochsommer ist da und bringt die Schweiz ins Schwitzen. Die Hitze macht vielen Menschen zu schaffen – besonders Älteren. Ihre Körper reagieren oftmals viel extremer auf die hohen Temperaturen...

mehr erfahren

Alzheimer: Kundengeschichte aus der Praxis

Wenn Angehörige Anzeichen von Alzheimer/Demenz zeigen, ist das für die Familie in den meisten Fällen eine herausfordernde Situation. Der schleichende Verlauf macht es anspruchsvoll, im jeweiligen Stadium die richtigen Entscheidungen...

mehr erfahren

Wenn Angehörige Ihren Beruf aufgeben

Berufstätig sein und sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, das betrifft immer mehr Menschen. Die Schweiz altert und seit Jahren steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark an. Viele Angehörige werden zu Hause...

mehr erfahren

Weiteres Webinar 23. September 2021

Kostenloses Webinar am Donnerstag, 23. September von 18:00 bis 19:00 Uhr. Erfahren Sie wie Angehörige von pflegebedürftigen Menschen die Situation meistern können. Viele Fragen die sich eröffnen werden hier beantwortet. Und...

mehr erfahren

Interview mit Margaretha Stettler

Sie sind seit mehr als 10 Jahren Geschäftsführerin des Hauspflegeservice. Wie hat sich in dieser Zeit die häusliche Pflege verändert? Die häusliche Pflege hat an Komplexität gewonnen. Es gibt nun viel...

mehr erfahren